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Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
Um die Zukunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Freistaat Bayern ging es in der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschuss im Bayerischen Landtag. Anlass war ein Dringlichkeitsantrag der SPD-Landtagsfraktion mit dem Ziel, dass die CSU/FDP-Staatsregierung den Plänen zur Zerschlagung der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen eine klare Absage erteilt. CSU und FDP wollten dem Anliegen nicht Folge leisten und haben den Antrag mit dem Argument abgelehnt, dass abschließende Entscheidungen noch nicht getroffen seien und der Erhalt von Arbeitsplätzen bei einer Reform nicht gewährleistet werden könne.
Anlässlich des Ergebnisses der 140. Sitzung des Arbeitskreises Steuerschätzung in Frankfurt/Oder warnt der stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, die Staatsregierung und Landtagsmehrheit aus CSU und FDP davor, mit den Steuermehreinnahmen, die Bayern in diesem und im kommenden Jahr erwarten kann, ein Strohfeuer im Wahljahr 2013 entfachen zu wollen. Nach Halbleibs Überzeugung gibt es begründeten Anlass zur Sorge, dass der Ministerpräsident ein Wahlkampffeuerwerk abbrennen will, um mit kurzfristigen Effekten zu blenden. Halbleib: „Seehofer ist bekannt für immer neue Wundertüten mit Knallfröschen und Blendwerk.“
Die SPD-Landtagsfraktion hat am 9. Mai in ihrer Fraktionssitzung beschlossen, einen Untersuchungsausschuss zur Neonazi-Mordserie zu beantragen. Darin sollen offene Fragen zum Agieren staatlicher Behörden wie Polizei, Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen geklärt werden. Den Vorsitz wird der Vorsitzende des Rechts- und Verfassungsausschusses, Franz Schindler, übernehmen, weiteres Mitglied ist die Innenexpertin Helga Schmitt-Bussinger. Der Untersuchungsausschuss soll sich noch vor der Sommerpause konstituieren und seine Arbeit binnen eines Jahres abschließen.
Fraktionschef Markus Rinderspacher begründete die Entscheidung: „Wir sind der Auffassung, dass ein Untersuchungsausschuss in Bayern notwendig ist, da ein Schwerpunkt des Themenkomplexes in Bayern liegt. Fünf der zehn Morde fanden in in Bayern, in Nürnberg und in München, statt. Die bayerische Sonderkommission Bosporus leitete in Bayern seit 2005 federführend die Ermittlungen, die Staatsanwaltschaft Nürnberg war mit den Ermittlungen betraut. Wir sind als Parlamentarier der Auffassung, dass es nicht reicht, eine würdige Gedenkfeier im Landtag durchzuführen, sondern wir sind es auch den Hinterbliebenen der Opfer schuldig, dass wir die richtigen Schlüsse aus dem ziehen, was die Süddeutsche Zeitung die „Anatomie des Staatsversagens“ genannt hat.“
Termine
- 22.05.2012 | 19:30 | Dittelbrunn
Kreisvorstandssitzung mehr… - 25.05.2012 | 18:30 | Pfändhausen
Mitgliederversammlung mit Landratskandidaten Florian Töpper mehr… - 27.05.2012 | 15:00 | Geldersheim
Sommerfest mehr… - 17.06.2012 | 10:30 | Schonungen
Sommerfest mit Flohmarkt und Modellflugschau mehr… - 01.07.2012 | 14:00 | Waigolshausen
Sommerfest mehr… - 15.07.2012 | 19:00 | Schonungen
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